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Pilzwanderung in der Nähe mit allen Dingen, die man für eine Pilzwanderung in der Nähe benötigt.

Pilzwanderung in der Nähe – Der ultimative Guide 2025

Wenn der Spätsommer sich in den Herbst verwandelt und aus dem Waldboden plötzlich bunte Köpfe sprießen, zieht es immer mehr Menschen zum Entdecken.

„In die Pilze gehen“ ist längst mehr als nur eine Beschäftigung für Kenner und Mykologen, es ist immer mehr eine bewusste Begegnung mit der Natur und ein Akt der Achtsamkeit. Pilze zu sammeln ist von einer Tradition zu einem absoluten Boom geworden.

Dieser Guide führt dich Schritt für Schritt durch alles, was du als Einsteiger für 2025 wissen musst, um alles rund um das Thema Pilze zu erfahren. Von der Planung über das Bestimmen bis hin zu rechtlichen Fragen und wohlschmeckenden Rezeptideen.

Dieser Beitrag ist als allgemeiner Einstieg gedacht und verlinkt im Laufe des Textes auf tiefergehende Artikel von zertifizierten Experten. Lass uns eintauchen.

Was bedeutet Pilzwanderung eigentlich?

Eine Pilzwanderung ist mehr als das bloße Sammeln von Speisepilzen. Sie verbindet Naturerlebnis, Ausbildung des eigenen Sinnes für ökologische Zusammenhänge und, wenn man möchte, auch kulinarische und gesundheitliche Aspekte. Pilze sind keine Pflanzen oder Tiere, sondern bilden ein eigenes Reich. Das Bundesamt für Naturschutz schätzt, dass es allein in Deutschland rund 14 000 Arten gibt und dass nur etwa 5 000 davon als sichtbare Fruchtkörper erscheinen . Der eigentliche Pilz – das Myzel – lebt versteckt im Boden oder Holz; der „Pilz“ im landläufigen Sinn ist nur das kurzlebige Fortpflanzungsorgan .

Eine professionelle Pilzwanderung mit zertifizierten Experten lädt Teilnehmer dazu ein, diese oft unscheinbaren Lebensformen mit Respekt zu erkunden, sie kennenzulernen und dabei die Natur achtsam zu erfahren.

Warum boomt die Pilzwanderung in der Nähe?

In den letzten Jahren hat ein bewusster Trend hin zur Natur eingesetzt. Menschen wollen regional reisen, neue Hobbys in nahe des eigenen Wohnort entdecken  und gleichzeitig ihre Gesundheit stärken.

Pilzwanderungen bedienen all diese Bedürfnisse: Sie verbinden Bewegung an der frischen Luft mit dem Entdecken einer faszinierenden Welt, die vielerorts direkt vor der Haustür liegt. Zudem betonen Umweltschützer wie der BUND, dass etwa ein Drittel der heimischen Pilzarten selten oder gefährdet ist und fünf Prozent sogar vom Aussterben bedroht sind.

Daher ist es umso wichtiger mit ausgebildeten Fachkräften das richtige Bewusstsein für diese fragilen Lebewesen herzustellen und zu ihrem Schutz beizutragen. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Regionalität hoch im Kurs stehen, wird die Suche nach essbaren Pilzen daher auch als achtsame Form des „Slow Travel“ verstanden. 

Wann ist Pilzzeit? – Die besten Monate im Jahr

Eine der häufigsten Fragen lautet: Wann geht es endlich los?

Die Pilzsaison hängt stark vom Wetter ab, doch in Mitteleuropa beginnt sie meist Anfang September.

Das Portal Weltzeituhren beschreibt, dass die Hauptsaison für heimische Waldpilze wie Champignons, Steinpilz und Pfifferling etwa zwei Monate dauert – von Anfang September bis Ende Oktober, je nach Feuchtigkeit und Temperatur . Wärmere, feuchte Spätsommerwochen lassen die Fruchtkörper innerhalb weniger Tage aus dem Boden sprießen.

Einige Arten wie die Speise‑Morchel erscheinen bereits im April oder Mai , während Schopftintlinge bis in den November hinein wachsen. Wer schon im Frühling auf Tour gehen möchte, wird in Auwäldern mit Morcheln belohnt; doch der Höhepunkt der Vielfalt fällt in den frühen Herbst.

Beste Tageszeit & Wetterbedingungen für die Pilzsuche

Pilze mögen es warm und feucht. Nach ein paar Regentagen bei anschließendem Sonnenschein lohnt sich der frühe Aufbruch, denn am Morgen sind die Wälder ruhig und die Pilze noch saftig. Das Portal Weltzeituhren rät, nicht zu lange zu warten, denn in der Nähe von Großstädten sind viele Sammler unterwegs und die besten Pilze schnell weg . Besonders ergiebig sind Mischwälder mit alten Bäumen oder bemooste Nadelwälder.

Naturnahe Wälder mit viel Totholz bieten darüber hinaus Arten wie Austernseitling, Hallimasch und Krause Glucke, die ihren Wasserbedarf aus dem Holz decken und deshalb weniger vom Niederschlag abhängig sind .

Pilze bestimmen für Anfänger – So erkennst du essbare Arten

Die wichtigste Regel beim Pilzesammeln lautet: Nimm nur mit, was du sicher bestimmen kannst.

Anfängerinnen sind laut NABU gut beraten, sich zunächst auf Röhrlinge zu konzentrieren, denn unter den heimischen Röhrlingspilzen gibt es keine tödlich giftigen Arten . Röhrlinge erkennt man an der schwammigen Unterseite des Hutes; typische Vertreter sind Maronenröhrling, Steinpilz und Rotkappe.

Dr. Rita Lüder empfiehlt, unsichere Exemplare vorsichtig aus dem Boden zu drehen, damit alle Merkmale sichtbar bleiben . Ein gutes Bestimmungsbuch – zum Beispiel der „Kosmos Pilzführer“ – sowie die Teilnahme an Pilzexkursionen erhöhen die Sicherheit.

Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) findest du regional zuständige Pilzberaterinnen .

Typische Pilzarten in deutschen Wäldern

Die Anzahl der Speisepilze ist groß; die folgende Tabelle stellt einige bekannte Arten vor. Sie fasst Saison, Essbarkeit und auffällige Merkmale zusammen.

Art (wissenschaftlicher Name)
Saison
Essbarkeit
Merkmale
Pfifferling (Cantharellus cibarius)
Juni–September
Hervorragender Speisepilz
3–12 cm großer gelber Hut, der sich von gewölbt bis trichterförmig verändert; gabelige Leisten erinnern an Lamellen; wächst häufig in Fichten‑ und Kiefernwäldern tief im Moos

Weitere häufige Arten wie Maronenröhrling, Birkenpilz, Rotkappe oder Austernseitling werden im Spätsommer und Herbst in Nadel- und Laubwäldern gesammelt . Auch sie sollten nur geerntet werden, wenn man sie sicher bestimmen kann.

Wo finde ich eine Pilzwanderung in der Nähe?

Wer nicht allein in den Wald gehen möchte, findet deutschlandweit Touren für kleine Gruppen. Volkshochschulen, Naturschutzverbände wie BUND und NABU sowie lokale Pilzvereine bieten Exkursionen an. Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM e.V.) sind die Kontaktdaten von Pilzberaterinnen und Pilzberatern nach Regionen sortiert . Für regionale Tipps und Veranstaltungen findest du auf unserer Kategorieseite Pilzwanderung eine ständig wachsende Übersicht. Dort kannst du auch gezielt nach Angeboten in deiner Nähe suchen und die passende Tour buchen. Vergiss nicht, frühzeitig zu reservieren, beliebte Termine im Herbst sind schnell ausgebucht.

So planst du deine Pilzwanderung richtig

Eine gut geplante Pilzwanderung beginnt zu Hause. Informiere dich über geeignete Wälder, Wetterbedingungen und eventuell bestehende Sperrzonen. Das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden‑Württemberg erinnert daran, dass im Zusammenhang mit Seuchen wie der Afrikanischen Schweinepest betroffene Gebiete zeitweise nicht betreten werden dürfen . Achte deshalb auf lokale Hinweise der Forstbehörden und bleibe auf den Wegen, besonders in Naturschutzgebieten. 

Starte früh am Morgen, wenn die Pilze frisch und unberührt sind. Nimm einen luftdurchlässigen Korb oder Stoffbeutel statt einer Plastiktüte mit, denn Pilze verderben in Plastik schnell . Ein scharfes Messer oder ein kleines Taschenmesser hilft dir, die Pilze kurz über dem Boden abzuschneiden; alternativ kannst du sie vorsichtig herausdrehen . Denke an wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und gegebenenfalls einen Regenponcho.

Ein Smartphone mit geladener Karte kann bei der Orientierung helfen, sollte aber nicht deine einzige Informationsquelle sein. Nimm ein Bestimmungsbuch mit und einen Stift für Notizen oder Skizzen. Wenn du ein Pilztagebuch führst, kannst du Fundorte, Arten und besondere Erlebnisse festhalten. Das ist eine schöne Form des Natur‑Journaling, die später in Erinnerung bleibt.

Must‑Have Ausrüstung für Pilzsammler

Neben dem oben genannten Korb und Messer gibt es einige Utensilien, die deine Pilzwanderung sicherer und angenehmer machen. Ein kleines Pinselchen oder eine weiche Bürste erleichtert das grobe Reinigen vor Ort, damit du weniger Schmutz mit nach Hause bringst . Trage wetterangepasste Kleidung in Schichten; ein Hut schützt vor Regen und Sonne. Für den Transport empfiehlt sich ein Rucksack mit genügend Wasser und einer kleinen Brotzeit. Lange Hosen und geschlossene Schuhe schützen vor Zecken und Dornen. Auf unserer Shop‑Seite findest du hochwertige Körbe, Pilzmesser mit Bürste sowie wetterfeste Outdoor‑Bekleidung.

Wenn du Achtsamkeit integrieren möchtest, bring ein kleines Notizbuch mit. Nach der Wanderung kannst du bei einer Tasse Pilztee – etwa aus Chaga‑Brocken – deine Eindrücke festhalten. Auch ein Handtuch oder Beutel zum Sammeln von Kastanien oder Hagebutten kann sinnvoll sein. Schließlich beschenkt uns der Herbst mit viele weiteren Schätzen. 

Wie viele Pilze darf ich sammeln? – Die Rechtslage erklärt

In Deutschland ist das Sammeln von Pilzen streng geregelt. Das Bundesnaturschutzgesetz erlaubt es, Pilze in kleinen Mengen für den eigenen Gebrauch zu sammeln . Das Sammeln geschützter Arten wie Trüffeln, Grünlingen, Kaiserlingen oder Königs- und Sommerröhrlingen ist jedoch verboten . Nach der Bundesartenschutzverordnung dürfen Pilze nur in „haushaltsüblichen Mengen“ entnommen werden; die genaue Menge legen die Bundesländer fest. Laut juristischen Quellen liegen die Richtwerte zwischen 500 g und 2 kg pro Person und Tag; darüber hinaus ist ein Pilzsammelschein erforderlich. Gewerbliches Sammeln ist ohne Genehmigung untersagt.

Zusätzlich zu den bundesweiten Vorgaben existieren regionale Besonderheiten. Einige Landkreise beschränken die Sammelzeiten oder setzen Sperrzonen fest, insbesondere wenn Naturschutz oder Seuchenbekämpfung (z. B. Afrikanische Schweinepest) dies erfordern. In Naturschutzgebieten darf man die Wege nicht verlassen . Informiere dich vor deinem Ausflug bei der zuständigen unteren Naturschutzbehörde oder der Forstverwaltung, um auf der sicheren Seite zu sein.

Do’s & Don’ts beim Pilze sammeln – Achte auf die Natur!

Pilze sammeln ist Genuss, aber auch Verantwortung. Rücksicht auf die Natur steht an erster Stelle: Störe Wildtiere nicht und vermeide es, Moos oder junges Unterholz zu beschädigen . Sammle nur in Gebieten, wo es erlaubt ist, und lass Naturschutzgebiete unberührt . Verwende ein Messer oder drehe den Pilz vorsichtig heraus, um das Myzel nicht zu schädigen . Nimm nur so viele Pilze mit, wie du am selben Tag verwerten kannst .

Iss keine Pilze roh: NABU weist darauf hin, dass alle Waldpilze vor dem Verzehr 15–20 Minuten erhitzt werden sollten, denn selbst essbare Arten können roh Magen‑Darm‑Beschwerden verursachen . Lagere sie kühl und verarbeite sie möglichst frisch oder friere bzw. trockne sie zeitnah . Sammle junge, unversehrte Pilze und lass sehr junge oder alte Exemplare stehen, weil sie leicht zu verwechseln sind oder zur Verbreitung der Sporen beitragen . Transportiere deine Funde in einem Korb – in Plastiktüten verderben sie und es verteilt sich Schmutz . Und wenn du Zweifel hast, lass den Pilz lieber stehen oder frage eine Fachperson.

Geführte Pilzwanderung in der Nähe – Lohnt sich das?

Gerade für Anfänger*innen und Familien lohnt sich eine geführte Tour. Fachkundige Pilzexpertinnen und -experten erklären dir die Unterschiede zwischen essbaren und giftigen Arten, zeigen typische Lebensräume und geben Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge des Waldes. BUND und NABU bieten regelmäßig Exkursionen an; auch Volkshochschulen haben Kurse im Programm . Bei einer geführten Tour lernst du nicht nur bestimmen, sondern erfährst auch, wie du Pilze nachhaltig erntest und welche Rezepte besonders gut gelingen. Wenn du später selbstständig sammelst, bist du sicherer und musst nicht ständig im Bestimmungsbuch blättern.

Pilzwanderung mit Kindern – Bildung trifft Abenteuer

Für Kinder ist eine Pilzwanderung ein Erlebnis mit allen Sinnen: Sie beobachten Farben und Formen, lernen den Geruch von Wald und Pilz kennen und erfahren spielerisch ökologische Zusammenhänge. Nimm dir Zeit, gemeinsam hinzuschauen und Fragen zu beantworten. Kinder sollten nie allein Pilze pflücken oder essen – ein Erwachsener muss jedes Exemplar prüfen. Ein naturpädagogischer Ansatz verbindet die Wanderung mit spielerischen Aufgaben, etwa dem Suchen von „Pilzfamilien“ (mehrere Exemplare einer Art) oder dem Malen der Fundstücke im Notizbuch. Ermutige die Kinder, respektvoll mit Tieren und Pflanzen umzugehen und nichts zu zerstören.

Wenn eure Familie achtsam leben möchte, könnt ihr die Wanderung mit kleinen Ritualen verbinden: Eine ruhige Teepause mitten im Wald mit warmem Pilztee aus Thermoskanne, Achtsamkeitsübungen wie Lauschen in die Stille oder später zu Hause gemeinsam ein Pilztagebuch gestalten. So entsteht ein bleibendes Erlebnis, das weit über das Sammeln hinausgeht.

Pilzwanderung mit Hund – Was du beachten solltest

Viele Hundebesitzer*innen möchten ihren Vierbeiner in den Wald mitnehmen. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn der Hund gut erzogen ist und auf den Wegen bleibt. Leine deinen Hund in Naturschutzgebieten und während der Brut‑ und Setzzeit an, um Wildtiere nicht zu stören . Lass ihn keine Pilze fressen – einige Arten können für Hunde giftig sein. Packe einen Wassernapf ein und reinige deinen Hund nach der Tour, um Zecken und Sporen zu entfernen.

Pilzwanderung mit Kochkurs – Vom Wald auf den Teller

Viele Pilzwanderungen enden nicht im Wald, sondern in der Küche. Der Duft frisch gebratener Pilze ist unvergleichlich. NABU betont, dass wilde Pilze niemals roh gegessen werden sollten und eine Erhitzung von 15–20 Minuten erforderlich ist . Steinpilz und Pfifferling entfalten beim Braten ein nussiges Aroma, während Parasol‑Hüte paniert wie Schnitzel zubereitet werden können .

Ein gemeinsamer Kochkurs verbindet die Freude am Finden mit dem Genuss. Unsere Pilzevents und Workshops zeigen, wie du aus deinen Funden aromatische Gerichte zauberst – vom Risotto mit Steinpilz über gebratene Schopftintlinge bis hin zu einer herbstlichen Pilzpfanne. Für Feinschmecker gibt es Kombinationen mit Wildkräutern, und wer sich für Fermentation interessiert, kann Pilze haltbar machen, indem er sie einlegt oder mit Gewürzen trocknet. Schau in unseren Veranstaltungskalender, um passende Termine zu finden.

Pilze richtig zubereiten und aufbewahren

Nach der Ernte ist vor dem Genuss. Entferne groben Schmutz mit einem Pinsel und schneide wurmige Stellen heraus . Wenn du die Pilze nicht direkt verarbeitest, lagere sie kühl und luftig. NABU empfiehlt, sie innerhalb von 24 Stunden zu verzehren oder sie vorzukochen und anschließend zu kühlen . Du kannst Pilze auch einfrieren, einlegen oder trocknen. Das Trocknen ist eine einfache Methode: Das Magazin Weltzeituhren beschreibt, wie Dörrgeräte Pilze bei niedrigen Temperaturen haltbar machen . Getrocknete Steinpilze oder Pfifferlinge eignen sich später als aromatisches Würzpulver für Saucen und Suppen.

7 Anfängerfehler beim Pilze sammeln – und wie du sie vermeidest

  1. Unbekannte Pilze mitnehmen: Der größte Fehler ist, Pilze zu essen, die man nicht sicher kennt. Lass Unbekannte im Wald oder nimm sie in einem separaten Behälter zur Bestimmung mit .

  2. Zu jung oder zu alt ernten: Sehr junge Fruchtkörper können Verwechslungen bergen, sehr alte sind oft voller Maden und tragen zur Sporenverbreitung bei . Sammle mittelgroße, frische Exemplare.

  3. Plastiktüten nutzen: Pilze brauchen Luft. In Plastiktüten verderben sie schnell und es verteilt sich Schmutz . Ein Korb oder Stoffbeutel ist ideal.

  4. Myzel beschädigen: Schneide den Pilz kurz über dem Boden ab oder drehe ihn vorsichtig heraus . Reiße nicht den Boden auf, denn das Myzel ist das eigentliche Lebewesen.

  5. Nicht kochen: Wilde Pilze müssen erhitzt werden, um Verdauungsbeschwerden zu vermeiden . 15–20 Minuten in der Pfanne oder im Topf reichen.

  6. Gesetzliche Regeln ignorieren: Sammle nur kleine Mengen für den Eigenbedarf und beachte regionale Sperrzonen . Gewerbliches Sammeln ohne Erlaubnis ist verboten.

  7. Alles mitnehmen: Lass auch mal etwas stehen. Pilze sind wichtige Symbionten für Bäume; übermäßiges Sammeln und das Umdrehen des Mooses können das empfindliche Ökosystem stören .

Pilzwanderung nach Region: Jetzt passende Tour finden

Wenn du Lust bekommen hast, deine eigene Pilzwanderung zu planen, schau auf unserer Übersichtsseite nach passenden Regionen und Städten. Du findest dort Links zu spezialisierten Unterseiten, etwa für Nordrhein‑Westfalen, Bayern oder Berlin. Jede Unterseite bietet detaillierte Hinweise zu Startpunkten, Terminen und Schwierigkeitsgraden. Nutze die Filterfunktionen und buche direkt deinen Platz – wir freuen uns darauf, dich bald im Wald begrüßen zu dürfen.

Ausrüstung & Zubehör aus unserem Shop – Für dein Abenteuer

Die richtige Ausrüstung erhöht nicht nur den Komfort, sondern auch die Sicherheit. In unserem Shop findest du Pilzmesser mit integrierter Bürste, luftige Sammelkörbe, wetterfeste Outdoor‑Jacken und Zeckenschutzmittel. Wenn du dich für Vitalpilze interessierst, empfehlen wir dir unsere hochwertigen Reishi‑Kapseln für dein Nervensystem sowie Chaga‑Brocken aus Wildsammlung. Studien legen nahe, dass Reishi neuroprotektive und sedative Eigenschaften haben könnte , während Chaga‑Extrakte im Tierversuch das Immunsystem stärken – beachte jedoch, dass diese Forschungsergebnisse nicht direkt auf Nahrungsergänzungsmittel übertragbar sind. In unserem Shopbereich findest du außerdem praktische Dörrgeräte, Pilzführer‑Bücher und Journaling‑Sets für dein persönliches Pilzritual.

Pilze trocknen, fermentieren & konservieren – So geht’s!

Damit du auch außerhalb der Saison Freude an deinen Funden hast, lohnt sich das Haltbarmachen. Trocknen ist die einfachste Methode: Schneide die Pilze in dünne Scheiben und lege sie in einem Dörrgerät oder im Backofen bei niedriger Temperatur aus . Getrocknete Pilze lassen sich als Gewürz pulverisieren oder wieder einweichen. Einlegen in Essig oder Öl verleiht ihnen zusätzliches Aroma. Für fortgeschrittene Feinschmecker bietet sich die Fermentation an – ein traditionelles Verfahren, bei dem die Pilze in einer Salzlake milchsauer vergären. Diese Methode verändert den Geschmack deutlich und schafft ein probiotisches Lebensmittel.

Pilze sammeln mit Respekt – Für dich und die Natur

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass Pilze mehr sind als nur schmackhafte Beigaben in der Küche. Sie sind zentrale Akteure der Waldökosysteme: 95 % aller Landpflanzen stehen in Symbiose mit Pilzen . Intensive Landwirtschaft, Düngung und Habitatverlust bedrohen viele Arten . Mit deinem achtsamen Verhalten trägst du dazu bei, diese Lebenswelt zu erhalten: Sammle maßvoll, bleibe auf den Wegen, hinterlasse keinen Müll und melde seltene Funde an regionale Expert*innen. So kannst du den Wald genießen und gleichzeitig schützen.

Häufige Fragen zur Pilzwanderung in der Nähe (FAQ)

Wie erkenne ich einen giftigen Pilz? – Eine sichere Bestimmung erfordert Erfahrung. Anfänger*innen sollten Röhrlinge sammeln, weil in dieser Gruppe keine tödlich giftigen Arten vorkommen . Bei Lamellenpilzen gibt es gefährliche Doppelgänger wie den Knollenblätterpilz. Im Zweifel einen Pilzberater oder Pilzsachverständigen hinzuziehen .

Darf ich im Nationalpark Pilze sammeln? – Ja, aber nur in kleinen Mengen für den Eigenbedarf und nur dort, wo keine Wegegebote bestehen . Das Sammeln geschützter Arten ist stets verboten .

Wie lagere ich Pilze? – Am besten verarbeitest du sie noch am gleichen Tag. Wenn das nicht möglich ist, kühle sie und erhitze sie vor dem Verzehr mindestens 15 Minuten .

Was mache ich, wenn ich mich vergiftet habe? – Bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung sofort den Giftnotruf wählen. Bewahre Reste der gesammelten Pilze auf, damit Expert*innen die Ursache feststellen können. Die DGfM listet regionale Giftnotrufzentralen .

Ein Close Up von Lion's Mane Pilz von all about FUNGI als Beispiel für einen Leitfaden für Vitalpilze
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